RKKC 2017 – Rheinische Konferenz für Krankenhaus-Controlling

„Perspektivenwechsel: Kosten im Fokus“
Freitag, 22. September 2017, Uniklinik Köln
Eine Veranstaltung des Klinikums Leverkusen, des mibeg-Instituts Medizin und der Uniklinik Köln


Referenten im Gespräch: 
Dres. Anja Mitrenga-Theusinger, Ulrich Langenberg, Jürgen Zumbé

Zur Konferenz

Am Freitag, 22. September 2017 findet zum nunmehr fünften Mal die Rheinische Konferenz für Krankenhaus-Controlling RKKC statt. Veranstaltet wird die Konferenz vom Klinikum Leverkusen, dem mibeg-Institut Medizin und der Uniklinik Köln. Tagungsort ist in diesem Jahr die Uniklinik Köln.

Die diesjährige Konferenz steht unter dem Motto „Perspektivenwechsel: Kosten im Fokus“. Die Konferenz beleuchtet die sich wandelnden Controllingansätze vor dem Hintergrund der aktuellen Krankenhausgesetzgebung. In Vorträgen und Workshops werden gemeinsam verschiedene Strategien, Konzepte sowie die notwendigen Kennzahlen insbesondere aus den Bereichen des Sachkosten- und Personalkostencontrollings erarbeitet und diskutiert.

Die Rheinische Konferenz für Krankenhaus-Controlling richtet sich an Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die mindestens über eine einjährige Erfahrung im kaufmännischen Controlling, im Medizin-Controlling, im Qualitätsmanagement oder im Rechnungswesen verfügen.

Die RKKC 2017 findet in Kooperation mit dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands VUD, dem Deutschen Verein für Krankenhaus-Controlling DVKC sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung GQMG statt.

Auf diesen Seiten finden Sie das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur direkten Online-Anmeldung.

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Georg Hornbach
Leitung Stabsabteilung Controlling
Uniklinik Köln
Barbara Rosenthal
Institutsleiterin
mibeg-Institut Medizin
Andreas Weiß
Prokurist
Klinikum Leverkusen

Programm

Freitag, 22. September 2017
MEK Forum, Uniklinik Köln

9.00 Uhr
Get-together
9.30 Uhr Eröffnung der Veranstaltung
Georg Hornbach, Uniklinik Köln
Susann Lucas, mibeg-Institut Medizin
Andreas Weiß, Klinikum Leverkusen
9.45 Uhr Ab jetzt Ergebnissteuerung? Einsatz von Werttreiberbäumen zur differenzierten Fachabteilungssteuerung
Dr. Christian Heitmann, Münster
10.25 Uhr Unternehmenskultur und Beziehungen - Einsetzbar für ein gutes Controlling?
Prof. Dr. Julia Oswald, Osnabrück
11.05 Uhr Pause
11.20 Uhr Wie geht Sanierung? - Erkenntnisse eines Wirtschaftsprüfers
Joachim Müller, Köln
12.00 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Workshop A
Medizinischer Sachbedarf: Ziele und Maßnahmen entwickeln, Erfolg messen
Workshop B
Personalkosten-Controlling
Workshop C
Woran müssen wir arbeiten? - Weiche Faktoren für ein erfolgreiches Controlling
Workshop D
NRW-Special: Qualität und KHSG - Was ist in NRW zu tun?
17.00 Uhr Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse
  Gemeinsamer Ausklang mit Buffet und Live-Musik

Workshop A
Medizinischer Sachbedarf: Ziele und Maßnahmen entwickeln, Erfolg messen

In den Zeiten von Fixkostendegressionsabschlag und Abwertung der DRG-Sachkostenanteile führt eine Leistungssteigerung nur noch bedingt zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Das Thema Kostenreduzierung wird dringlicher, und damit führt an einem strukturierten Controlling der Sachkosten einschließlich der Sekundärleistungen kein Weg mehr vorbei.

Doch obwohl der medizinische Bedarf einen Anteil von etwa 50% der Sachkosten im Krankenhaus ausmacht, wird nach Aussage der aktuellen Krankenhaus-Controlling-Studie des DVKC nur rund die Hälfte der Klinikleiter mit monatlichen Kostenberichten versorgt. Auch fehlt es vielerorts an Kennzahlen, mit denen die Sachkostenentwicklung im Verhältnis zur Leistungsmenge engmaschig gemessen und bewertet werden kann.

Die Teilnehmer entwickeln in diesem Workshop ein Kennzahlensystem, mit dem die Entscheider vor Ort bei der Einleitung von sinnvollen Maßnahmen zur Beeinflussung der Mengen- und Preiskomponente unterstützt werden. Neben der internen Steuerung können diese Kennzahlen auch für Krankenhausvergleiche und Benchmarkingprojekte verwendet werden.

Workshop B
Personalkosten-Controlling

Dem Personal-Controlling kommt im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeitsdruck, arbeitsrechtlichen Vorgaben und regulatorischen Vorgaben z.B. durch den G-BA eine steigende Bedeutung zu. Das Controlling ist im Rahmen von Nachbesetzungen und Personalzusetzungen sowie in der Steuerung anhand von Personalkennzahlen gefordert. Welche Daten werden benötigt, wie werden sie beschafft, wie werden sie interpretiert und wie werden sie berichtet?

Die Teilnehmer entwickeln in einem interaktiven Workshop inhaltlich-prozessuale Herangehensweisen zur effektiven Ausübung ihrer Controllingaufgaben. Ergänzt wird das Thema durch Einblicke aus dem Klinik- und Nicht-Klinik-Umfeld.

Workshop C
Woran müssen wir arbeiten? - Weiche Faktoren für ein erfolgreiches Controlling

Erfolgreich verhandeln setzt individuelle Verhandlungskompetenz voraus sowie eine entsprechende Verhandlungsmacht. Verhandlungssicherheit basiert auf Verhaltenssicherheit, die dazu notwendigen Methoden und Strategien kann man erlernen. Verhandlungserfolg wird dann auf der Basis starker Positionen und überzeugender Argumente zu deren Durchsetzung erzielt.

Als Controller führen Sie sowohl Verhandlungen mit den Leistungserbringern intern - ggfs. auch in der Rolle als Berater - als auch im Rahmen der Entgeltverhandlungen extern mit den Kostenträgern zur Erreichung eines (wirtschaftlich) ausreichenden Budgets für ihre Klinik. Wie lassen sich derartige Verhandlungen erfolgreich führen? Welche Abstimmung benötigt man mit den internen Anspruchsgruppen zum Aufbau klarer Positionen? Wie lassen sich aus der Vernetzung mit anderen Kliniken Erfolgsfaktoren und Stärken gegenüber den Kostenträgern entwickeln? Was ist bei erlösorientiertem Verhandeln zu beachten?

Die Teilnehmer erfahren in diesem Workshop zunächst in einem kurzen Impulsvortrag grundlegende Aspekte erfolgreichen Verhandelns. Danach erarbeiten die Teilnehmer in Kleingruppen zu den zentralen Themen zum erlösorientierten Verhandeln anhand von Leitfragen wichtige Voraussetzungen, Erfolgsfaktoren, Lösungsansätze und Vorgehensweisen für Verhandlungsprozesse intern mit den Leistungserbringern sowie extern mit den Kostenträgern und bringen dazu ihre eigenen Erfahrungen ein.

Zum Schluss sollen Maßnahmen identifiziert werden, anhand derer die individuelle Verhandlungskompetenz gesteigert werden kann sowie der Aufbau vernetzter Strukturen zur Steigerung der Verhandlungsmacht.

Workshop D
NRW-Special: Qualität und KHSG -
Was ist in NRW zu tun?

Mit dem KHSG gewinnt die Versorgungsqualität erstmals Planungsrelevanz. Welche Chancen und Risiken verbinden sich mit den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren für das Krankenhaus? Was sind strategische und operative Handlungsmöglichkeiten? Wie wird sich das Thema weiter entwickeln?

Im Workshop werden erste Erfahrungen mit dem Thema ausgetauscht und Lösungsoptionen im Dialog erarbeitet.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr für die RKKC 2017 beträgt 199,– €. Für Mitglieder des DVKC, des VUD, der GQMG sowie für Absolvent/innen einer Weiterbildung des mibeg-Instituts Medizin gilt eine ermäßigte Teilnahme­gebühr von 169,- €.

Anmeldung

Mit der Anmeldung zu diesem Seminar akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen.

Hier können Sie sich direkt online verbindlich anmelden. »

Kontakt

Uniklinik Köln
MEK-Forum
Joseph-Stelzmann-Str. 20
50931 Köln

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier »

Flyer

Den Flyer zur Konferenz finden Sie hier »

Eine Veranstaltung von

Logos Klinikum Leverkusen, Uniklinik Köln, mibeg-Institut Medizin

In Kooperation mit

Logos Deutscher Verein für Krankenhaus-Controlling DVKC, Verband der Universitätsklinika Deutschlands VUD, Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung GQMG

Mit freundlicher Unterstützung von

Logos 3M, KMS, Agfa Healthcare

Anfahrt

Das mibeg-Institut Medizin befindet sich am Sachsenring zentral in der Kölner Südstadt. So finden Sie uns »