Wissenschaftsredaktion

Postgraduierte Weiterbildung des mibeg-Instituts Medien – Berufsbegleitend –

Zur Einführung

Das Interesse der Öffentlichkeit an wissenschaftlichen Themen ist groß. Das belegen die zahlreichen Print-, Online-, TV- und Radioformate, die wissenschaftliche Themen anschaulich und verständlich für ein breites Publikum aufbereiten. Insbesondere Themen wie Medizin und Gesundheit, Ernährung sowie Gen- und Biotechnologie sind demnach bei den Lesern stark gefragt. Hier sind gut ausgebildete Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten besonders gefordert.

Doch wie bringt man komplexe Forschungsergebnisse einem Laienpublikum nahe? Es werden Expert/innen mit fundiertem wissenschaftlichem Hintergrund benötigt, die gut journalistisch schreiben und über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinweg sehen können. Gesucht werden Autorinnen und Autoren mit hoher Fachexpertise, die interessante Inhalte anschaulich und plastisch, aber zugleich mit hoher wissenschaftlicher Genauigkeit vermitteln. Aufgabe von Wissenschaftsjournalisten ist es dabei nicht nur, eine Brücke zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu schlagen und wissenschaftliche Themen allgemein¬verständlich aufzubereiten. Stärker noch als in den vergangenen Jahren wird heute von ihnen erwartet, Veröffentlichungen von Pressestellen und PR-Agenturen kritisch zu hinterfragen und ihnen mit der nötigen journalistischen Unabhängigkeit zu begegnen.

PR-Abteilungen wissenschaftlicher Einrichtungen haben sich längst darauf eingestellt, dass auch ihre Veröffentlichungen professionell getextet und gut aufbereitet sein müssen. Unter wachsendem Konkurrenzdruck wird von wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen erwartet, dass sie die Ergebnisse ihrer Studien mediengerecht darstellen und präsentieren können. Eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit wird für die Reputation einer Wissenschaftseinrichtung immer wichtiger. Universitäten müssen heute professionelle Presseinformationen erstellen, zielgruppengerechte Broschüren entwickeln und Presseanfragen adäquat beantworten. Hier können Mitarbeiter im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit wissenschaftsjournalistischem Hintergrund einen wichtigen Beitrag leisten.

Seit Mitte der 90er Jahre qualifiziert das mibeg-Institut Medien Hochschulabsolventen verschiedener akademischer Fachrichtungen für wichtige Funktionen in den Medien. Besonderes Merkmal unserer Weiterbildungen ist dabei die Praxisnähe, die sich durch eine intensive Kooperation mit renommierten Fachverlagen, Publikumsmedien und Agenturen ergibt. Über 900 Teilnehmer/innen haben bislang erfolgreich die Weiterbildungen Wissenschaftsredaktion, Fachredakteur/in, Online-Redakteur/in und Online-Journalismus abgeschlossen und arbeiten heute als Lektoren und Redakteure in namhaften Buch- und Zeitschriftenverlagen, Agenturen und Wissenschaftsorganisationen.

Zum Seminar

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in der berufsbegleitenden Weiterbildung Wissenschaftsredaktion die wesentlichen journalistischen Darstellungsformen kennen und trainieren sie. Ein Schwerpunkt ist dabei natürlich die Bearbeitung und Umsetzung wissenschaftlicher Themenbereiche. Das Seminar informiert über aktuelle rechtliche und organisatorische Aspekte, die für Veröffentlichungen im Print- wie im Onlinebereich relevant sind. Seminareinheiten über aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Bildredaktion und die Möglichkeiten und Grenzen der Social Media runden das Curriculum ab.

Unsere Seminare sind praxisbezogen. Daher haben wir Dozent/innen aus namhaften Redaktionen, Agenturen und Fachverlagen verpflichtet, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen pädagogisch versiert weitergeben. Im Verlauf der Weiterbildung erstellen die Teilnehmer einen wissenschafts­journalistischen Text als Projektarbeit, der in der abschließenden Redaktionskonferenz gemeinsam ausgewertet wird. Am praktischen Beispiel erlernen sie so alle wichtigen Schritte auf dem Weg zu einer Veröffentlichung. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch das Zertifikat „Wissenschaftsredaktion“ des mibeg-Instituts Medien bestätigt. Die beste Projektarbeit wird prämiert.

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Dipl. Päd. Barbara Rosenthal
Institutsleiterin

Projektbeirat

Zur Entwicklung und Realisierung dieser Weiterbildung wurde ein Projektbeirat gebildet, der nicht nur die Auswahl qualifizierter Referenten verantwortlich begleitet, sondern auch Inhalte und Zeitrahmen des Seminars mitgestaltet, die Qualität der Seminararbeit gewährleistet und bei der Realisierung des Gesamtprojekts berät.

Diesem Projektbeirat gehören an:

  • Sabine Bartl
    Fachredakteurin, Georg Thieme Verlag, Stuttgart
  • Jean Paul Bertemes
    Head of Unit Science in Society, Fonds National de la Recherche, Luxemburg
  • Dr. Veronika Hackenbroch
    Redakteurin, Wissenschaftsressort, Der Spiegel, Hamburg
  • Michael Hellermann
    Redaktion Pressedienst Wissenschaft, Universität Siegen
  • Barbara Rosenthal
    Dipl.-Pädagogin, Institutsleiterin, mibeg-Institut Medien, Köln
  • Gabriele Seger
    Redakteurin, Medizinisch-wissenschaftliche Redaktion, Deutsches Ärzteblatt, Köln

Nächster Start

Die berufsbegleitende Weiterbildung Wissenschaftsredaktion wurde mit renommierten Medienprofis entwickelt und vermittelt in sechs Seminareinheiten im Zeitraum eines halben Jahres das wesentliche Know-how eines Redakteurs an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Medien.

Der nächste Starttermin ist:

  • 15. Weiterbildung ab 6. November 2020 in Köln

Gerne lassen wir Ihnen ein detailliertes Seminarkonzept und die Anmeldeunterlagen zukommen. Bitte senden Sie uns zu diesem Zweck Ihre Kontaktdaten inkl. Postanschrift, gerne auch unter Angabe Ihrer Berufsposition, an medien_at_mibeg.de, oder nutzen Sie einfach dieses Kontaktformular.

Kontakt

mibeg-Institut Medien
Dipl.-Soz. Günter Mang-Baltruweit /
Martin Füg
Sachsenring 37–39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -630 / -610
Fax 0221-33 60 4 -666
E-Mail medien_at_mibeg.de

Anfahrt

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