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Nach Werbeboykott: „Keine klaren Antworten“ von Facebook

Bürgerrechtsinitiativen in den USA, die unter dem Motto „Stop Hate for Profit“ für den Monat Juli einen Werbeboykott gegen Facebook initiiert haben, haben sich nach einem Gespräch mit der Unternehmensspitze des umstrittenen Sozialen Netzwerks enttäuscht gezeigt. Facebook-Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg und weitere Manager/innen wie Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hätten „keine klaren Antworten“ auf den zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog geliefert und lediglich – wie bereits häufig in der Vergangenheit – behauptet, Facebook sei auf dem Weg, sich zu bessern. Intern hatte Zuckerberg den Werbeboykott, an dem sich aktuell rund 900 Unternehmen beteiligen, mit den Worten abgetan, er vermute, dass all diese Werbenden schon bald zurück auf der Plattform seien. Auch wenn sich unter den aktuell fast 1000 boykottierenden Unternehmen (bei rund sieben Millionen Anzeigenkunden insgesamt) zahlreiche namhafte Konzerne befinden, ist der wirtschaftliche Schaden für Facebook bislang überschaubar. Auch der Aktienkurs erholte sich nach einem vorübergehenden Abfall schnell.



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