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Debatte über journalistische Standards in Fernsehdokus

Nachdem eine WDR-Doku-Reihe in die Kritik geraten ist, weil eine freie Autorin Interviewpartner gegen Honorar über eine Komparsenagentur gecastet hatte, die zudem in mehreren Filmen mit unterschiedlichen Biografien vor der Kamera auftraten, hat sich eine breite Debatte über die Qualität von TV-Doku-Produktionen bei öffentlich-rechtlichen Sendern und ihre Abgrenzung zu sogenannten Scripted-Reality-Formaten bei den privaten entwickelt. Autoren beklagen eine nicht ausreichende Finanzierung ihrer Projekte, die eine Recherche nach journalistischen Standards erschweren, sowie Erwartungen der Redaktionen, die eine ergebnisoffene Recherche unmöglich machen würden. Eine aktuelle Zusammenfassung der Debatte und ein Interview mit der Sprecherin des Verbandes von Doku-Regisseuren Dok Regie hat die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht.



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