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Aktuelles

Die Haftpflichtversicherung als Basis der Absicherungs- und Vorsorgestrategie

Die Basis jeder Absicherung- und Vorsorgestrategie ist die Privathaftpflichtversicherung. Denn es ist gesetzlich geregelt, dass man mit seinem Privatvermögen haftet, wenn man einem Dritten einen Schaden zufügt. Je nachdem, wie wertvoll der Sachgegenstand ist oder wie schwer die geschädigte Person verletzt wurde, kann es zu sehr hohen Forderungen kommen, die das Vermögen und auch die eigene Altersvorsorge gefährden können. Laut Schätzungen haben 30% der Bevölkerung dennoch keine Privathaftpflichtversicherung!

Beispielsituationen, in denen es zu Personen- oder Sachschäden kommen kann und der Versicherungsschutz greift:

Zusätzlich überprüft die Haftpflichtversicherung bei entstandenem Schaden, ob der beschuldigte Verursacher überhaupt haftbar gemacht werden kann. Daher wird sie auch „die kleine Rechtschutzversicherung“ genannt.

Sollten Sie versichert sein, macht eine Überprüfung des bisherigen Tarifes dennoch Sinn. Neue Tarife enthalten meist umfassenderen Schutz, wie z.B.:

Auch als Besitzer eines selbst bewohnten Einfamilienhauses greift die Privathaftpflichtversicherung in vielen Fällen, so z.B. wenn abbrechende Äste eines Baumes, der auf dem eigenen Grundstück steht, ein auf der Straße parkendes Auto beschädigt oder Ziegel, Eiszapfen oder ähnliches herunterfallen und Passanten verletzen.

 

 

Die Hausratversicherung – Schutz auch bei Schäden durch Unachtsamkeit und im Falle von Einbruchdiebstahl

Durch eine Unachtsamkeit können nicht nur Dritte, sondern auch Sie selbst geschädigt werden. Zum Beispiel durch eine brennende Kerze, die herunterfällt und ein Feuer in Ihrer Wohnung verursacht. Für die Wiederbeschaffung Ihrer Einrichtung und Kleidung würde die Hausratversicherung aufkommen.

In den letzten Jahren häufen sich zudem Schäden durch Einbruchdiebstahl. Die polizeiliche Kriminalstatistik 2015 verzeichnet bundesweit insgesamt 167.136 Fälle – ein Anstieg von 9,9 % gegenüber 2014. Eingebrochen wird meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Balkontüren. Die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über 441 Millionen Euro. Dabei vermeldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dass ca. 25 % der Opfer von Wohnungseinbrüchen keine Hausratversicherung hatten.

Eine Hausratversicherung begleicht die Schäden durch einen Einbruch und ersetzt die Ihnen gestohlenen Gegenstände im Ernstfall. Wertvolle Tipps zur Vermeidung von Einbruchdiebstahlschäden finden Sie beispielsweise auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention www.polizei-beratung.de.

Haben Sie bereits eine Hausratversicherung abgeschlossen, sollten Sie Folgendes beachten:

 

 

Absicherung von Elementarschäden bei Extremwetterlagen

Für Hausbesitzer ist es natürlich wichtig, neben dem Hausrat auch das Eigenheim umfassend zu versichern. Nach Angaben des GDV besitzen zwar rund 90 % der Immobilienbesitzer eine Wohngebäudeversicherung, doch nur jeder Dritte hat auch Elementarschäden z.B. durch Überschwemmungen, Lawinen oder Erdrutsche mitversichert.

Wir hoffen alle, dass sich so ein Frühling und Sommer wie dieses Jahr mit zahlreichen Überschwemmungen nicht wiederholt, doch eine Zunahme von Extremwetterlagen wird prognostiziert.

Die Gebäudeversicherung zahlt unter anderem:

Die Prämie richtet sich nach dem Standort des Hauses und der jeweiligen Gefährdungsklasse. Diese ergibt sich aus den Schäden der letzten Jahrzehnte in der direkten Umgebung und muss nicht zwangsläufig auf typische Überschwemmungsgebiete beschränkt sein.

 

 

Rückforderung von Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkreditverträgen

Hinsichtlich der Rückforderung von Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkreditverträgen hat sich seit dem 28. Oktober 2014 Wichtiges geändert. Bei noch nicht verjährten Forderungen können Darlehensnehmer unter Umständen eine pauschal vereinbarte Bearbeitungsgebühr zurück fordern. Zu Ihrer ersten Information haben wir die grundsätzlichen Verjährungszeiträume in einem Informationsblatt zusammengestellt. Die Verjährung vieler älterer Verträge tritt am 31. Dezember 2014 ein. Wer in den Jahren 2004 bis 2011 einen Darlehensvertrag abgeschlossen hat, sollte sich daher beeilen.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Kapitalanlage Pflegeimmobilie

Kapitalanlage in Immobilien ist wegen der Investition in Sachwerte und damit dem Schutz vor Inflation ein begehrtes Instrument der Altersvorsorge. Viele Anleger scheuen jedoch den Aufwand wie Mieterkontakte, Instandhaltung und Risiken wie Mietausfall oder Leerstand. Hier kann der Kauf einer Pflegeimmobilie eine gute Alternative sein:

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – Absicherung der Arbeitskraft und des zukünftigen Einkommens

Da die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sehr eingeschränkt und mit gewissen Voraussetzungen verbunden sind, ist eine zusätzliche private Absicherung sinnvoll. Dies wird am besten über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung erreicht. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung wird das Risiko des Arbeitskraftverlustes abgesichert. Im Falle einer mindestens 50-prozentigen Berufsunfähigkeit wird die vereinbarte Rente gezahlt, solange die Berufsunfähigkeit andauert. Maßgebend dabei ist, dass der zuletzt ausgeübte Beruf zu 50% nicht mehr ausgeübt werden kann. Damit gehört das Thema Berufsunfähigkeit, sprich die Absicherung der Arbeitskraft (und das damit verbundene, potenzielle Einkommen bis ans Ende des Erwerbslebens) zu den ersten Themen, mit denen sich junge Menschen im Bereich Versicherungen beschäftigen sollten. Daneben ist es ratsam, den Versicherungsschutz bereits frühzeitig abzuschließen, solange noch keine bzw. nur wenige Vorerkrankungen vorliegen. Dies lohnt sich auch finanziell, weil bei der Festsetzung der Beitragshöhe das Eintrittsalter ausschlaggebend ist.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.