Das Interesse der Öffentlichkeit an wissenschaftlichen Themen ist groß. Doch wie bringt man komplexe Forschungsergebnisse einem Laienpublikum nahe? Die Aufgabe des Wissenschaftsjournalisten ist es, eine Brücke zwischen Forschung und Öffentlichkeit zu schlagen und wissenschaftliche Veröffentlichungen in spannenden Lesestoff für jedermann umzuwandeln.
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung schätzt den Bedarf an wissenschaftsjournalistischer Berichterstattung von so genannten „Life Science“-Themen als hoch und weiterhin wachsend ein. Beleg hierfür ist die Vielzahl erfolgreicher Zeitschriften-, Fernseh- und Hörfunkformate, die wissenschaftliche Themen anschaulich und verständlich für ein breites Publikum aufbereiten. Hier sind gut ausgebildete Wissenschaftsjournalisten besonders gefordert.
Auch im Hochschulbereich können Wissenschaftsjournalisten einen wichtigen Beitrag leisten. Unter wachsendem Konkurrenzdruck wird auch von wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen zunehmend erwartet, dass sie die Ergebnisse ihrer Studien mediengerecht darstellen und präsentieren können. Daher wird eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit für die Reputation einer Wissenschaftseinrichtung immer wichtiger.
Seit Mitte der 90er Jahre qualifiziert das mibeg-Institut Medien Hochschulabsolventen verschiedener akademischer Fachrichtungen zur Übernahme von wichtigen Funktionen in den Medien. Besonderes Merkmal unserer Weiterbildungen ist dabei die Praxisnähe, die sich durch eine intensive Zusammenarbeit mit renommierten Fachverlagen und Agenturen ergibt.
Zahlreiche Anfragen von Interessenten aus Forschung, Wirtschaft und Industrie, aus Zeitschriften- und Buchverlagen, Medienagenturen sowie Hörfunk und Fernsehen haben uns 2004 veranlasst, das vorliegende Bildungskonzept für angehende Fach- und Wissenschaftsredakteure zu entwickeln. Seitdem wird das Seminar in ständig aktualisierter Form kontinuierlich angeboten und durchgeführt.
Die Weiterbildung Wissenschaftsredaktion richtet sich an Hochschulabsolventen, die sich berufs- bzw. studienbegleitend journalistisches Handwerkszeug für die Tätigkeit im wissenschaftlich-journalistischen Umfeld aneignen möchten.
Die Teilnehmer lernen die wesentlichen journalistischen Darstellungsformen kennen und trainieren sie. Ein Schwerpunkt ist dabei natürlich die Bearbeitung und Umsetzung wissenschaftlicher Themenbereiche. Das Seminar informiert über aktuelle rechtliche und organisatorische Aspekte, die für Veröffentlichungen relevant sind.
Unsere Seminare sind praxisbezogen. Daher haben wir Dozenten, u.a. aus den Redaktionen von „GEO“ und „Spiegel“ sowie dem Georg Thieme Verlag Stuttgart, verpflichtet, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen pädagogisch versiert weitergeben. Unter der Leitung und Moderation dieser Experten erstellen Sie während der Weiterbildung eine Publikation, die in der Redaktionskonferenz gemeinsam ausgewertet wird. Am praktischen Beispiel erlernen Sie so alle wichtigen Schritte auf dem Weg zu einer Veröffentlichung.
Die erfolgreiche Teilnahme wird durch das Zertifikat „Wissenschaftsredaktion“ des mibeg-Instituts Medien bestätigt.
Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.
Barbara Rosenthal
Institutsleiterin
Zur Entwicklung und Realisierung dieser Weiterbildung wurde ein Projektbeirat gebildet, der nicht nur die Auswahl qualifizierter Referenten verantwortlich begleitet, sondern auch Inhalte und Zeitrahmen des Seminars mitgestaltet, die Qualität der Seminararbeit gewährleistet und bei der Realisierung des Gesamtprojekts berät.
Diesem Projektbeirat gehören an:
Die berufsbegleitende Weiterbildung Wissenschaftsredaktion umfasst sechs Seminareinheiten innerhalb eines halben Jahres.
Die 6. Weiterbildung Wissenschaftsredaktion startet am 21. Oktober 2011 in Köln.
Dipl. Päd. Barbara Rosenthal
Sachsenring 37–39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -610 / -612
Fax 0221-33 60 4 -666
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Das mibeg-Institut Medien befindet sich am Sachsenring zentral in der Kölner Südstadt. So finden Sie uns »